Selektive Empörung: Wenn Aktivismus zur Inszenierung wird

Viele Aktivisten, darunter auch Greta Thunberg, waren bei den Ereignissen rund um Gaza auffallend schnell und laut mit Demonstrationen, Stellungnahmen und Social-Media-Posts zur Stelle, stets unter dem Banner der Menschenrechte.

Umso auffälliger ist das heutige Schweigen, wenn es um andere massive Menschenrechtsverletzungen geht – etwa dort, wo Unterdrückung, Terror, Hinrichtungen und systematische Gewalt keine mediale Aufmerksamkeit oder ideologische Anschlussfähigkeit versprechen, wie z.B. Jänner 2026 in islamische Republik Iran, wo an nur 2 Tagen über 12000 Demonstranten erschossen auf den Straßen erschossen wurden.

Das Kapazität der Leichenhalle von Karaj im Iran für 1000 Leichen, war am 8. Jänner schnell erschöpft, weshalb die Leichen der getötete Demonstranten vor der Halle auf der Straße gesammelt wurden.

Dieses selektive Engagement wirft Fragen auf: Sind Menschenrechte universell oder gelten sie nur dort, wo sie in das eigene politische Narrativ passen? Wenn Aktivismus laut ist, wo er bequem ist, und stumm bleibt, wo er Konsequenzen hätte, verliert er an Glaubwürdigkeit. Schweigen ist in solchen Fällen keine Neutralität, sondern eine Entscheidung.